Wirtschaftlichkeit im Lackierbetrieb: Wo die wahren Hebel liegen

Shownotes

In dieser Folge diskutieren Moderator Jan Gesthuizen und Matthias Bader, wo Lohnbeschichter und Inhouse-Lackierereien tatsächlich Wirtschaftlichkeit gewinnen oder verlieren. Bader bringt fast 40 Jahre Erfahrung als Lohnbeschichter sowie sein Wissen als Referent und Gründer der Pulver Akademie Bader mit ein.

Die wichtigsten Themen der Folge:

Warum Energiekosten zwar relevant, aber nicht der größte Kostentreiber sind

Personalkosten als zentraler Hebel und der Stellenwert des Durchsatzes

Der Flaschenhals beim Aufhängen und Bestücken der Warenträger

Gehängestrategien: Warum Sondergehänge die Produktivität bis um den Faktor 3 bis 5 steigern können

Realistische Kalkulation der Beschichterleistung (max. 1 m²/Minute bei Handapplikation)

Automatisierung in der Lohnbeschichtung – wann sie sich rechnet und wann nicht

Pulvereinsatz, Rückgewinnungsquoten und reale Verlustfaktoren am Zyklon

Retrofit moderner Applikationstechnik

Vorbehandlungschemie: Sparsamkeit vs. Prozesssicherheit

Niedrigtemperaturpulver, Ofenmessung und einfache Tools zur Prozesskontrolle

Arbeitsvorbereitung als Schlüsselfaktor für Profitabilität

Alle Folgen unter: www.besserlackieren.de/podcast

Transkript anzeigen

00:00:12: Ja, herzlich willkommen zum besser lackieren Podcast.

00:00:15: Mein Name ist Jan Gästysen und ich darf heute diese Folge wieder moderieren.

00:00:21: Und ja wie immer habe ich ein spannendes Thema mitgebracht und natürlich auch einen interessanten Interview Partner.

00:00:27: Heute wollen wir uns mal um das Thema Wirtschaftlichkeit im Lackierbetrieb kümmern.

00:00:33: Wo kommt die Wirtschaftlichkeit her bzw wo leidet sie eigentlich immer?

00:00:37: Also viel wird in den letzten Jahren über Energie gesprochen aber Ähm, darum soll's heute gehen.

00:00:41: Energie ist ja auch nicht alles und dabei helfen wird mir heute Matthias Bader.

00:00:47: den stelle ich jetzt mal kurz vor.

00:00:48: erstmal Hallo Matthias schön dass du da bist.

00:00:50: Ja hallo Jan es freut mich heute hier zu sein

00:00:53: Bevor wir bevor ich dich jetzt gleich bin Fragenlöchere.

00:00:55: erst einmal ganz kurz diejenigen die dich nicht kennen die die zwei drei da draußen.

00:01:00: äh genau Matthias Bader hatte mal einen eigenen ähm.

00:01:03: ja Lohnbeschichtungsbetrieb ähm Den hat er inzwischen abgegeben ist jetzt äh quasi sein eigener Chef bei der Pulverakademie Bada, wo er ja bei der Fachkräftebildung hilft zum Beispiel.

00:01:15: Er hilft auch Lackierbetrieben effizienter zu werden.

00:01:18: das macht den ja so qualifiziert für uns hier.

00:01:19: heute ist auch bei der QIB-Vorsitzender der Technischen Kommission und genau jetzt freue ich mich auf das Gespräch mit dir.

00:01:29: Ja danke, dass ich endauf... Das sind fast vierzig Jahre Selbstständigkeit als Lohnbeschichter und parallel habe ich angefangen als Referent zu arbeiten beim Institut für Oberflächentechnik und da habe ich in dem Schritt schon vor sechs oder sieben Jahren die Pulverakademie gegründet.

00:01:49: Und ist jetzt das Thema, dass mich aktuell beschäftigt und erfreu mich hier zu sein?

00:01:54: Ja, das freut mich auch!

00:01:57: Wir steigen mal ein.

00:02:00: Wir haben uns ja verabredet über die Effizienz zu sprechen.

00:02:03: Gerade geht es der Industrie in Deutschland nicht gut.

00:02:06: Wettbewerbsfähigkeit ist immer so das Thema.

00:02:08: Also muss man ja in der Wettbewerbsfähigkeit was tun.

00:02:11: Die letzten Jahre stand die Energie sehr im Fokus, Energie kosten sie hoch.

00:02:15: ein Nackierbetrieb hat Öfen vor Behandlung und was nicht alles.

00:02:19: da geht natürlich auch einiges an Energie so durch.

00:02:22: Und jetzt sagen wir heute hier mal oder du sagst Stimmt zwar alles aber die Energie wird ein bisschen über bewertet.

00:02:29: magst Du mal kurz was dazu sagen?

00:02:32: Ja Wenn der Beschichtungsunternehmer seine BWA anschaut und er hat einen reinen Lohnbeschichtungsbetrieb.

00:02:43: Dann kann man davon ausgehen, hat nur eine Kostenstelle das ist die Beschichtungsanlage.

00:02:48: Da ist es natürlich einfach.

00:02:50: dann ist die BWA auch ein guter Navigator.

00:02:54: durch die Kostenstruktur in In-House Produktionen mit entsprechenden nicht genauer Abtrennung ist das natürlich schwieriger.

00:03:04: aber bleiben wir bei diesen einfachen Strukturen.

00:03:08: Und da kann man wirklich an der BWA dann auch sehen, wo sind die großen Hebel.

00:03:14: Die großen Heben sind sicherlich Einkauf und Energie aber der größere Hebel ist in der Regel die Personalkosten.

00:03:26: Das heißt, da kann ich natürlich auch den größten Benefit rausholen denn ich kann ja nicht den Ofen auslassen!

00:03:37: Ich kann nicht mit kaltem Waschflüssigkeit eine Entfettung machen.

00:03:41: Also habe ich hier schon ganz geringe Einflussmöglichkeiten, dass die Energiepreise gestiegen sind erlebt jeder von unserer Tankstelle und insofern macht natürlich auch die Bezugskosten der Energie entsprechende Sprünge.

00:03:59: aber wir haben in den letzten Jahren auch Inflation gehabt die preisliche, der Marktpreis eben den Energiekosten vielleicht etwas folgen.

00:04:16: Und so ist es wichtig zu überprüfen wie hoch ist der prozentuale Anteil der Energiekosten an meinem Gesamtertrag und man muss mal prüfen wie stark hat sich der verändert oder dann auch dementsprechend die Preise vielleicht anpassen.

00:04:35: Bei mir war Energie- und Pulveranteil in einem kleinen Bereich von zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent.

00:04:46: Und da kamen noch ein paar Hilfstoffe dazu oder Haken, vorbehandelte Chemikalien und das hat den gesamten Einkaufskuchen abgebildet.

00:04:55: kleiner dreißig Prozent und je nach Struktur hat man einen sehr hohen Anteil an Personalkosten.

00:05:04: Und dann hat man die größten Posten, die überhaupt zu verhandeln sind.

00:05:09: Dann gibt es noch Miete und eben Versicherungen und Beiträge zu den IHK- und anderen Zwangsmitgliedschaften sage ich mal.

00:05:21: Ja auch in meinem Thema!

00:05:24: Das zeigt also wenig... Spielraum, ich kann ja auch nicht in eine dunkle Fabrik wechseln und sagen wir machen morgen ohne Personal.

00:05:34: Das geht ja auch nichts so schnell.

00:05:35: das wird zwar immer kolportiert aber da ist jetzt die Frage wo es in der große Hebel den letztendlich der Beschichtungsbetrieb oft noch bewegen kann und dass sie wirklich der Durchsatz erhöhen.

00:05:50: wenn man da mal einfach von außen anschaut Wo ist der Flaschenhals in der Produktion?

00:05:58: Wo klemmt es und wo sind einfach im Gegenzug dann zum Flaschenhals Leerzeiten.

00:06:05: Also, gerade bei Taktanlagen ist das oft so dass eben irgendwo es stockt oder man auf Material wartet Und da sieht man dann immer als Indikator hier wird Kapazität verschenkt.

00:06:21: Dann können wir ja mal so ein bisschen reingehen in den echten Betrieb.

00:06:26: Also, wir haben ja Vorbehandlung, Applikationen und den Ofen.

00:06:30: Wir haben die Logistik drum herum.

00:06:32: Diese ganzen Punkte können wir uns ja mal angucken, wo so üblicherweise der Flaschenhals ist.

00:06:38: Vielleicht magst du mal sagen, du besuchst ja viele Unternehmen?

00:06:43: Du hattest dein eigenes... Ist jetzt keine wissenschaftlich statistische Aussage, aber dein Fundus.

00:06:50: Was sagt der?

00:06:52: Wo ist denn der Flaschenhals besonders häufig?

00:06:55: Der große Flaschenhals ist beim Aufhängen des Bestückens der Warenträger ist oft sehr komplexe Aufgabe und in der Lohnbesichtigung selten strukturiert.

00:07:11: das heißt er gibt es nicht immer die richtigen Gehänge, da arbeitet man sehr viel mit Grundgehängen und mit Haken.

00:07:18: Und da ist natürlich hier auch sehr viel Zeitaufwand wo dafür benötigt wird.

00:07:27: Wenn hier die geplante Taktzeit nicht eingehalten wird, sei es bei der Aufhängung am Band dann wurde das Band gestockt oder es fährt nur halb voll in die Anlage oder eben der Warenträger wird nicht freigegeben, das heißt in der entsprechenden Vorbehandlungstakt läuft auch leer in die Anlage rein und dann habe ich hier den Kapazitätsverlust.

00:07:55: Die Frage ist wie das gemacht werden kann ob ich entsprechend vor aufhängen kann auf entsprechenden Bahnhöfen wo ich dann optimieren kann dass oder dass man einige Warenträger schon als Puffer hat, die man dann einschleusen kann.

00:08:15: Das muss man dann prüfen.

00:08:17: das so zeigt es wie wichtig die Arbeitsvorbereitung ist.

00:08:20: denn in der Arbeits Vorbereitung kann ich auch solche Daten berücksichtigen.

00:08:25: sind sehr viele Kleinteile?

00:08:26: muss ich mir Zeit einplanen?

00:08:28: sind es sehr komplizierte Teile?

00:08:30: muss sie mir Zeit einen planen oder ist es der Standardauftrag den alle schon kennen und er leicht zu händeln?

00:08:38: dann geht er in der Standardzeit.

00:08:42: Das ist natürlich alles gut und richtig, ich stelle mir das in der Praxis vor dass es gar nicht so einfach ist gerade bei einem Lohnenlackierer in Haus vielleicht ein bisschen besser planbar.

00:08:57: man weiß ja nie sowas was so reinkommt.

00:08:58: also genau man hat vielleicht diese Standartaufträge aber dann kommt wieder einer hier mal zwanzig da einmal hundert Teile sicherlich nicht ganz einfach.

00:09:07: Ja, wir hatten auch den Klassiker bei uns.

00:09:09: Wir hatten einen Auftrag der kam immer aus vier Gitterboxen mit großen Teilen und eine Gitter-Boxe die war randvoll mit kleinen Röhrchen Und da hat mir mehrfach drauf gedrängt dass die kleinen Rörchen immer mal dazwischen eingehängt werden.

00:09:29: aber die Mitarbeiter haben sich am Anfang das erst einfach gemacht und gesagt jetzt fangen wir erstmal die einfachen großen Teile an Und danach waren dann nur noch die Kleinteile da und dann ist natürlich, es ist keiner mehr in der entsprechenden Taktzeit geblieben.

00:09:46: Das heißt sie machen das natürlich nicht freiwillig oder sie scheuen die Umstellung.

00:09:53: und ist dann eben die Frage wie hier die Unternehmenskultur einwirken kann.

00:09:58: genau dass zu verändern und zu sagen das ist aber wichtig dass wir gemischt aufhängen.

00:10:03: Das wären so die Einflüsse die schon der Produktions Leiter oder eben der AV-Leiter vornehmen kann.

00:10:11: Das heißt gezielt plant?

00:10:14: Ja, dann vielleicht noch.

00:10:15: das ist genau das Thema Personal und Personalanleitung und Bildung ganz wichtig glaube ich nicht nur bei der Auffängung sondern bei allen Sachen.

00:10:24: Das andere ist ja.

00:10:25: dann gibt es technische Lösungen.

00:10:28: du sagtest gerade man hat so seine Standardhaken.

00:10:31: Klar, gerade bei einem Lohnbeschicht ist es schwierig mit Sonderlösung zu arbeiten.

00:10:35: Aber wenn man zumindest Wiederkehrenaufträger hat... Es ist nur deine Erfahrung mit Sondagestellen und Sonderhaken.

00:10:43: Lohnt sich der Aufwand?

00:10:47: Der lohnt sich auf jeden Fall.

00:10:49: Das einzige Problem ist, man muss die entsprechenden Platz haben.

00:10:54: Man muss die Gehänge richtig lagern können und wieder zu.

00:10:59: Arbeiten.

00:11:00: und da ist es oft die schwierigkeit dass man angst hat vor einer zu großen gehänge vielfalt.

00:11:06: Und wenn wir da aber, im besten fall kann man das in kategorien einteilen und hat dann eben nur zwei oder drei oder vier verschiedene gehänge typen die entsprechend benutzt werden und dann auch entsprechend angewiesen werden.

00:11:24: Da muss man denn diesen bis die Mitarbeiter das verstehen, dass es eigentlich ein Vorteil ist weil es wirklich schneller geht und der Mitarbeiter sich da eindenken muss oder darf dann ist es wirklich gut umzusetzen.

00:11:42: Und letztendlich zeigen wir uns die Beispiele auch von unseren Gehänge-Lieferanten, dass plötzlich der Durchsatz im Faktor drei bis fünf erhöht werden kann gegenüber einfachen Ketten, die ich mir mit meinen S-Haken zusammenbinde und ein Stück da untertrennen.

00:12:04: Und dann ist manchmal der Kontakt schlecht oder die Erdung schlecht.

00:12:08: Dann habe ich wieder nacharbeiten nur weil eben schlechte Haken verwendet werden.

00:12:12: Wenn man das alles in Relation setzt zu einem schönen Mirfachgehänge wo ich sehr viele Teile aufhängen kann, wo auch die untereinander Hängung ordentlich gelöst habe.

00:12:27: Teilweise gibt es da auch preiswerte Lösungen als wirklich einmal Gehänge, die man also eins bis drei Mal verwenden kann und dann durch die Entsorgung wieder sagt okay Ich hab danach wieder ein nagelneues gehänge und kann wieder ordentlich arbeiten.

00:12:42: Das sind schon Lösungen, die muss man anstatt mal durchrechnen oder durchspielen.

00:12:47: Und vielleicht ist auch gerade jetzt das eine gute Zeit, wenn ich etwas weniger Zeitdruck habe solche Projekte mal auszuprobieren mit dem Ziel Steigerung der Effizienz.

00:13:01: Ja und ich denke es ist ja auch noch gerade so ein Thema da braucht das ist ja kein großer Anlagenneubau da hab' ich keine Stillstandszeiten und solche Dinge.

00:13:09: eigentlich tolle Idee die jeder eigentlich mal angehen könnte.

00:13:13: vielleicht gehen wir da mal einen Schritt weiter?

00:13:17: Wir haben uns jetzt mit den gehängen als aus deiner Sicht größten Punkt oder einfachsten Punkt befasst, der ist ja auch wahrscheinlich relativ halbwegs zügig umzusetzen.

00:13:27: Was sind denn noch so weitere Bottlenecks die du so in deinem Alltag siehst bei Unternehmen wo es häufig hakt?

00:13:35: Häufig hakt's an der Beschichtungsleistung.

00:13:40: Bei der Handbeschichtung muss man sich klar sein dass der Hersteller angibt die maximale Quadratmeterleistung ist bei einem Quadratmetern pro Minute.

00:13:52: Das heißt, so in Wirklichkeit geht es nicht schneller.

00:13:56: und wenn ich mir das dann überlege wie groß ist mein Warenträger?

00:14:00: Wenn der sechs Meter lang ist schon zwei Meter hoch, hat er auf einer Seite die Fläche von zwölf Quadratmeter bei doppelter Behängung vierundzwanzig Quadratometer also braucht ein Beschichter mindestens eine halbe Stunde bei einfachen Geometrien und sobald es schwierige Geometrien sind, dann verdoppelt sich die Zeit.

00:14:21: Und wenn aber der Chef in seinem Kämmerchen mit zwei oder drei Warenträgern pro Stunde rechnet?

00:14:28: Dann geht das halt nicht auf!

00:14:31: Ja, und dann kommen wir hier im Konflikt... ...und dann steigt der Stress und dann steckt natürlich auch die Schwierigkeit, dass entsprechend hier Ausschuss passiert und nacharbeiten erforderlich werden.

00:14:47: Und dann wird das Dilemma immer größer?

00:14:52: Ich erinnere mich, ich glaube es muss schon ein zwei drei Jahre her sein wo ich auch mal mit dir über dieses Thema Kalkulation gesprochen habe oder dich interviewt habe.

00:15:02: Dieses ja einfach nur Quadratmeter komplexe Teile.

00:15:06: Es wirkt ja nicht nur nach außen zum Gundenhinfall sondern man offensichtlich auch ganz stark nach innen.

00:15:12: also dass ist auch etwas was dir häufiger begegnet offensichtlich mit der Kalkulation, dass die nicht gut sitzt.

00:15:19: Ja man ist das gewohnt, dass man da nur mit den Flächen kalkuliert und es funktioniert wenn ich halt wirklich nur Kellerregale herstelle um diese glatten Bleche beschichten muss aber eben bei der Lohnbeschichtung mit vielfältig in.

00:15:34: Aufgaben kommen hier ganz schnell an seine Grenzen.

00:15:39: Das heißt wenn hier die Kapazität gesteigert werden muss Ist es nichts Neues, dann brauchen wir halt einen zweiten Besichter oder man muss prüfen ob eine Automatikanlage hier sinnvoll unterstützen kann.

00:15:53: Genau, Automatisierung ist ja auch immer so ein großes Thema.

00:15:55: gerade du hast ja am Anfang des der Aufnahmen her gesagt Personalkosten sind ein großer Faktor und dann kommt natürlich schnell der Roboter ins den Kopf sage ich mal oder die Idee Gerade bei vielfältigen Teilen, also bei der Lohnbeschichtung ist es ja jetzt noch nicht besonders verbreitet.

00:16:16: Vergleichsweise zumindest zum Inhaus.

00:16:20: Wie sind denn so deine Erfahrungen mit Automatisierung?

00:16:23: Also man sagt immer kommt drauf an und kommt darauf an ist ein bisschen unbefriedigend.

00:16:28: aber vielleicht kannst du nochmal so ein bisschen das Kopf drauf an einsortieren ab wann ich... Zumindest ernsthaft über so was wie eine Automatisierung, einen Automaten oder ein Roboter nachdenken kann.

00:16:41: Das ist die grundsätzliche Frage, wie oft habe ich derzeit in meinem Portfolio Aufträge?

00:16:48: Die größer sind wie eine Stunde Produktionszeit oder zehn Kilo echter Farbverbrauch?

00:16:57: und wenn ich diese sehr häufig habe dann lohnt es sich drüber nachzudenken.

00:17:03: Wenn aber hier eine Neuinvestition ansteht, muss man sich auch entklaren sein dass oft eben Investitionssumme sind von mehreren hunderttausend Euro.

00:17:12: Und leider sind die wenigsten Artikel so gebaut das ich hundert Prozent mit einem Seitenautomaken hier beschichten kann und eben eine mannlose Pulverbeschichtung abbilden kann.

00:17:27: Ich sehe sehr oft Betriebe wo ein oder zwei Beschichter neben der Automatik stehen.

00:17:34: Und manchmal sieht man das wirklich, dass sie nur Alibi-mäßig halt immer mal beschichten und sagen ja die Ecke muss ich nachbeschichten.

00:17:46: Das ist so ein Bestätigungsalibis.

00:17:51: Ja Ich werde hier gebraucht und ich muss auch noch der Automate schauen.

00:17:56: In diesen Fällen ist es oftso.

00:18:01: nennenswerter Durchsatzgewinn erzielt wird durch die Automatik.

00:18:04: Deswegen hatte ich mit meiner kleinteiligen Lohnbeschichtung keinen Automat und habe wirklich alles von Hand beschichtet, mit den Nachteilen der höheren Personalabhängigkeit.

00:18:18: Das

00:18:19: hat immer führen wieder.

00:18:20: aber die Flexibilität, die Schnelligkeit hat hier manchmal einen Vorteil.

00:18:28: Der Nachteil ist, dass ich keine Rückgewinnung dann fahren kann.

00:18:31: Weil wir nur Verlustkabinen hatten und aber auch da dann viele Probleme durch verschmutztes Prüfer oder andere Stillstandszeiten durch Farbwechsel eben auch nicht habe.

00:18:44: Dadurch waren ja sehr schnell, sehr leischungsfähig und geringe Kosten in der Anlagentechnik.

00:18:55: Wo du gerade die Rückgewinnerung gesagt hast würde eigentlich direkt zum nächsten Thema führen, was ich mir zumindest notiert hatte.

00:19:03: Thema Wirtschaftlichkeit ist generell der Materialverbrauch.

00:19:06: also du hast jetzt schon das Lackmaterial genannt aber es ist ja auch noch mehr.

00:19:12: Ist das ein großer Hebel den ich nutzen kann in deiner Erfahrung?

00:19:17: Ja die... Das gesparte Pulver ist immer das wertvollste Pulver Die reine Einkaufswert.

00:19:24: da kann ich ein paar Prozentpunkte direkt nur am Materialwert einsparen.

00:19:30: Das heißt, es gibt Premium-Hersteller die wir alle kennen und da gibt es Pulverhersteller die mehr im günstigen Segment operieren und dann gibt das natürlich schon manchmal nennenswerte Unterschiede.

00:19:44: Und von dem her kann ich natürlich prüfen habe hier ein Artikel den ich auch mit einem preiswerderen Pulver beschichten kann weil die optischen Anforderungen oder Bedingungen, Anforderungen nicht so hoch sind.

00:19:59: Dann kann ich ja hier ganz gezielt ein paar Euro im Einkauf sparen.

00:20:05: und aber wenn die Sachen ausgeschöpft sind dann geht es darum um das echte Sparen.

00:20:10: Da muss man prüfen wie groß ist der Erstauftrags Willkungsgrad?

00:20:15: Wie viel von dem Pulver der sich einkaufen geht wirklich aufs Teil.

00:20:20: Und da haben wir auch einmal einfach das ausgerechnet über die Quadratmeter und über den verbrauchten Kilogramm Anteil am Tag.

00:20:32: Und es dann wirklich über mehrere Wochen aufgeschrieben, und da haben wir das aus gerechnet wie groß unser Verbrauch ist pro Quadratmetern.

00:20:42: Dadurch kann man auch erkennen, wie groß der Einsatz ist im Pulver.

00:20:46: und wie viel habe ich nachher an Abfall?

00:20:50: Bei der Rückgewinnung im Zyklon Da lesen wir immer tolle Werte im Katalog oder im Internet.

00:20:57: Die sind dann ähnlich vertrauenserweckend wie die Verbrauchswerte von Autos.

00:21:04: Also wird oft, äh, fünfundneinzig Prozent Rückgewinnungsquote genannt oder bis zu fünfund neunzig Prozent.

00:21:11: und wenn man das aber dann wieder sieht in manchen Betrieben sind dann aber die Müllmenge Fünfzig Prozent vom Einkauf Und dann stimmt entweder der Zyklo nicht oder es stimmt das Verhalten in der Anlage nicht.

00:21:31: Bei der Handbeschichtung auf Verlust hatten wir durchschnittlichen Verlusterfaktor von thirty-fünf Prozent.

00:21:38: Wenn ich dann eine teure Anlage habe mit Rückgewinnungen und aber nur auf fünfzig Prozent Abfall komme, muss ich schauen was stimmt hier nicht?

00:21:48: Ich hab ne große Anlagentechnik und bezahlt da viel Geld.

00:21:52: Und auch einen sehr hohen Energieverbrauch in der Beschichtungsanlage, weil die Anlagen haben oft dann Absorgung mit vierzig oder fünfzig KW Kilowattstunden Energiebedarf pro Produktionsstunde.

00:22:09: Und das ist dann bei den derzeitigen Strompräsen natürlich schon ein Wert, der sich bemerkbar macht.

00:22:15: Ich war da beim Kunden, der hat so eine alte Anlage rum im Betrieb gehabt und das hat sich.

00:22:21: Und da ging die... Die Mitarbeiter haben gesagt, die Rückgewinnung geht nicht und die Automatik hat man dann nur sehr wenig laufen lassen.

00:22:30: Dann habe ich gesagt, dass du alles blöd sind.

00:22:31: Mach das Ding weg!

00:22:34: Und stell da ein oder zwei Handstände hin.

00:22:36: Du bist gleich schnell in einer besseren Qualität.

00:22:41: Da hat er mir gesagt, es hat sich nur allein über die Ersparnis der Energiekosten gerechnet.

00:22:50: Wo man sich nicht traut, dahin zu fassen?

00:22:55: Wenn die Sachen gegeneinander stehen.

00:22:58: Müll, Energie und es ist kompliziert!

00:23:04: Und da ist wirklich der Rat, dass man schauen soll wie groß ist der Prüfer Einsatz und wie groß ist der Pulverabfall?

00:23:15: Und das ist die einfachste Kennzahl, dass einfach mal messen.

00:23:19: Vielleicht ist auch jetzt der Jahreswechsel dann eine sehr gute Idee wenn man hier sagt okay es ist alles sauber und dann tun wir einfach mal die Paletten oder die Bigbacks wiegen, die wir da rausnehmen und da sieht man vielleicht über die Aufschriebe wie groß da war ein Einsatz ist.

00:23:35: Ist das deine Erfahrung Grundsätzlich mit den Zyklonen, dass diese Werte nicht erreichen.

00:23:42: Also ich nehme auch da ein bisschen drauf an.

00:23:45: Gibt es solche Anbieter oder welche Pulver durchjagen und so weiter?

00:23:50: Das darf man nicht pauschalieren.

00:23:51: aber nehmen wir weg im einfachen Rechnen zehn Prozent Verlust.

00:23:58: So typische Feinstaubanteil oder sonstige Verluste die eben entstehen durch die Benutzung des Zyklons.

00:24:06: Und wenn ich dann aber eine hohe Verlustquote habe, weil ich keine schöne Lücken stäume und die Pistolen oft längere Zeit ins Leere pusten oder die Teile nicht gut geertet sind das wenig Pulver auf dem Teil wirklich haften bleibt.

00:24:27: Dann hab' ich hier ne sehr hohe Rückgewinnungsquote

00:24:30: d.h.,

00:24:32: Das Pulver geht dann zu siebzig Prozent am Teil vorbei Und dann sind wieder siebzig Prozent in der Rückgewinnung, davon gehen wieder zehn Prozent weg.

00:24:43: Da klingt das Spiel von neuem an und wieder sieben Prozent geht weg.

00:24:48: Wenn es mehrfach hintereinander läuft, dann addieren Sie sich die schlechten Werte.

00:24:56: Okay verstanden, wunderbar!

00:25:00: Ich will nicht pauschal sagen dass alle zu klone so schlecht sind aber Es lohnt sich da hinzuschauen und einfach zu prüfen.

00:25:10: Ich habe vorne zehn Kilo frisches Pulver durch die Anlage gelassen, wie viel kommt hinten an?

00:25:17: Genau okay wunderbar!

00:25:18: Gut.

00:25:19: dann lassen wir mal das Thema Lackmaterial so ein bisschen hinter uns.

00:25:23: also es gibt ja noch die Applikationstechnik.

00:25:25: ich glaube was man da so tun kann ist glaube ich auch durch die Unternehmen die das anbieten ganz gut bekannt.

00:25:34: Ergeben wir mal ein bisschen weiter Materialverbrauch.

00:25:39: Einhaken?

00:25:40: Na klar!

00:25:42: Die Pulverapplikationsgeräte haben in den letzten drei Jahren wirkliche Sprünge gemacht und die sind nicht mehr vergleichbar mit zehnjahr alten Pistolen- und Elektroniksteuerungen, das sieht man an wesentlich komfortableren Kennlinien bei der Verarbeitung von Metallik, Doppelbeschichtungen.

00:26:09: Es ist wirklich Klassen besser geworden und da lohnt es sich dann auch einen Retrofit in eine neue Applikation die dann wirklich einen besseren Auftragswirkungsgrad hat und angenehmer arbeitet besseres Ergebnis macht um wirklich Zeit-und Material spart.

00:26:29: Okay, das heißt auch da wenn meine meine anlage oder meine technik noch nicht so alt ist lohnt sich der retrofit vielleicht schon vor den üblichen zwanzig dreißig jahren.

00:26:42: Gut beim thema materialverbrauch bleiben wir vielleicht noch ganz kurz abseits vom lackmaterial.

00:26:48: siehst du dann noch größere baustellen wo man doch relativ gut seine wirtschaftlichkeit erhöhen kann.

00:26:54: also vorbehandlungen oder

00:27:00: Bei der Vorbehandlungskrimi muss man schauen, generell nach den Preisen.

00:27:04: Aber da muss man bedenken, dass man oft den Ansatz nur mit ein bis fünf Prozent von der gesamten Beckeninhalt macht.

00:27:16: Also wenn ich tausend Liter habe und ich hab fünf Prozent dann sind es fünfzig Litern die hier brauche.

00:27:28: Standzeit, ich muss da nun nachdosieren.

00:27:30: Also ist es hier die Einsparung durch den Einkauf mit einem viel höheren Risiko behaftet dass die neue Chemie zicken macht das meine Mitarbeiter oder ichse falsch ansätze oder falsch benutze im Vergleich zu dem bewerten was ich schon habe.

00:27:52: und dann ist diese Ersparnis die möglicherweise da ist in Relation zu einer Reklamation oder zu einer Betriebsstörung, in keinem Verhältnis.

00:28:00: Deswegen hier lohnt es sich auch stabil zu bleiben und so sagen okay das ist nicht der größte Punkt wo ich sparen kann.

00:28:11: Sparen kann ich.

00:28:12: bei den Haken kann ich auch nicht viel sparen.

00:28:17: die sind in der Regel so günstig dass sie sich auch eher lohnt schneller zu ersetzen als mit alten Haken weiterzuarbeiten.

00:28:28: Da ist der Schaden durch schlechte Erdung viel, viel höher.

00:28:33: Du hattest jetzt gerade eher so zwei Punkte für schlechte Ärdungen oder bei der Vorbehandlung dann kommen mehr Fehler was man immer wieder hört ein ganz großer Kostenfaktor oder Hemmer für Wirtschaftlichkeit ist das Thema Nachbearbeitung.

00:28:48: Das heißt ja Die Qualität von dem Werkstück entspricht nicht den Firmenstandards oder den Standards der Kunde erwartet.

00:28:59: Und das ist ja die Frage, wie kann ich sie von Anfang an sicherstellen?

00:29:03: Da hilft natürlich jetzt auch die modernen Messgeräte, die die Beschichtungsdicke bereits messen können im geprüferten Zustand.

00:29:13: Ich spare mir da locker eine Stunde Produktionszeit wo ich schon früher das Ergebnis einstellen kann.

00:29:20: und des Weiteren kommt es eben auf eine saubere Mitarbeiter-Schulung an, dass ich hier wirklich die Mitarbeiter darauf schule worauf es ankommt bei den Aufträgen.

00:29:35: Das ist sicherlich nicht einfach wenn ein sehr breites Teilspektrum beschichtet wird.

00:29:44: Ich habe immer im Schatz gesagt vom Kanaldeckel bis zum Gehäuse von einem hochwertigen Medizingerät.

00:29:51: Und da ist natürlich eine große Bandbreite, aber dann muss man eben klarmachen dass eben ein Baggerschaufel und ein elektronisches Gerät zwei unterschiedliche Welten haben und dementsprechend dann muss eben die gesamte Ablauf strukturiert werden.

00:30:12: Im Ofen habe ich so einen typischen Flaschenhals Und da kommt es darauf an, habe ich einen Power & Free, einen Durchlaufofen oder eben den Kammer-Takt Ofen oder Kammerofen wo ich mit verschiedenen Schienen operieren kann.

00:30:28: Bei allen durchlaufenden Öfen hab' ich natürlich schon die Schwierigkeit wenn ich dickwandige Werkstücke dazwischenhabe bremsen die dickwandigen Werkstüge alle Aufträge dahinter ab oder die gesamte Kette.

00:30:43: Insofern ist es wichtig diese dickwandigen Werkstücke zur richtigen Zeit in den Ofen zu platzieren.

00:30:52: und da sind wir wieder bei der Arbeitsvorbereitung, die hier den Produktivitäts- und Gewinneinstellungen vornehmen kann.

00:31:02: Bei den Tattöfen habe ich etwas mehr Spielräume das heißt Ich kann durch geschickte Aufteilung wie der AV Einige Warenträge oder Traversen je nach Kapazität verlängert seit dem Ofen lassen und mit ein oder zwei Schienen meinen schnellen Durchlauf weiterhin aufrechterhalten.

00:31:27: Und da sieht man, wir kommen immer wieder häufiger auf das Thema.

00:31:31: die Arbeitsvorbereitung Die Planung macht letztendlich den großen Unterschied im Verdienungsgeld oder zahlig drauf.

00:31:42: Hast du einen Schulterink?

00:31:44: Ja, ich kann immer noch natürlich das Optimieren durch niedrig Temperaturpulver.

00:31:50: Oft werden die niedrig temperaturpulver eingesetzt bei der Standardtemperatur, die ich sowieso fahre und habe dann einfach des Benefit der schnelleren Zuglustzeit.

00:32:01: Ich kann aber auch bei sehr langen oder großen Serien gezielt meine Einbranntemperatur senken und auch hier einen geringfügigen Energiebedarf Reduzierung positiv für mich verbuchen.

00:32:15: Wenn ich statt hundred-achtzig Grad mit hundertsechzig Grad arbeiten kann, sind es natürlich schon zwanzig Grad wo ich das Werkstück weniger aufheizen muss.

00:32:26: aber da empfiehlt es sich auch immer wirklich eine Ofenmessung zu machen damit ich auch wirklich sicher sein kann dass das Werk Stück gut eingebrannt und vernetzt ist.

00:32:38: Und das sind wir jetzt wieder bei meinem Lieblingsthema von der.

00:32:43: Ich muss diese Prozesse eben im Griff haben.

00:32:46: Und wenn ich da nur ein Infrarot-Tarmometer oder einen Laser-Termometer nehme, das sind diese billigen Dinger aus dem Baumarkt oft?

00:32:56: Dann zeigt es mir zwar irgendeinen Wert an, dann muss ich aber sicher sein dass ich da keinen Messfäler produziere Denn oft ist die Optik so breit gestreut Dass sich ein Großteil von der Ofen selber mitmess und dann ist ganz falsches Ergebnis in der Anzeige und der Laserpunkt, der in der Mitte ist, der vermittelt mir eine falsche Sicherheit.

00:33:19: Was es da zum Beispiel auch gibt sind diese Temperaturklebestreifen wo ich einfach drauf kleben kann auf ein entsprechendes dickes Bausteil und dann sehen kann habe ich die Temperatur erreicht.

00:33:33: Ich hab nicht die Dauer aber ich kann abschätzen ob ich überhaupt die Zieltemperatur erreicht habe oder ob es dicke Träger nicht einmal warm genug geworden ist.

00:33:47: Die Königslösung ist immer eine richtige Ofenmessung mit entsprechenden Messfühlern und auch da gibt das Lösungen, die ich bereits für wenige hundert Euro einsetzen kann.

00:33:59: also ich muss nicht die teuren Lösungen immer kaufen für zweieinhalb bis viertausend Euro.

00:34:06: Ich kann auch wirklich als Einsteiger hier mit günstigen Modellen hier wirklich sehr gute Ergebnisse erzählen.

00:34:15: Sehrlich mit Einschränkungen bei der Thermobox oder bei ähnlichen Komfortsachen, das darf man jetzt nicht zu hoch sehen.

00:34:23: aber mein Credo ist da immer dass ich Möglichkeiten habe zum Messen und dem Prozess zu kontrollieren.

00:34:31: Da muss ich eben auch sagen okay es gibt eine Einsteiger-Klasse die sehr gute Ergebnisse erzielen kann

00:34:39: Ja, und je nach Unternehmensgröße ist das dann ja auch schon mehr als ausreichend.

00:34:43: Überhaupt mal was wissen ist ja schon toll.

00:34:46: Genau!

00:34:46: Und dann sind die großen Sachen mit dem Cure-Index und diesen Einbrennparametern nochmal eine ganz andere Liga.

00:34:53: aber wie gesagt es braucht nicht jeder mit der S-Klasse Vorfahren und da gibt's auch günstigere Einstellungsmodelle.

00:35:05: Ja, mir fällt gerade dazu ein.

00:35:06: Ich hatte glaube ich dieses Jahr auch einen Unternehmen besucht das auch auf NT-Lacke umgestellt hatte, fällt mir jetzt bei dem Ofen ein und den Durchsatzarbeit so weit erhöht hat dass eine Schicht eingespart werden konnte.

00:35:18: also die Temperatur wurde auch nicht angefasst aber eine Menge Personalkosten sind dann da gespart worden.

00:35:24: ja

00:35:25: Und jetzt wo sind die Kostenersparnisse?

00:35:28: Die Energie ist gleich teuer und trotzdem hat er vielleicht zwanzig oder dreißig Prozent eingespart.

00:35:35: Das sind die Hebel, die sind vielleicht jetzt noch gar nicht vorstellbar und da lohnt es sich hinzuschauen.

00:35:43: Ja genau ich glaube das haben wir ganz gut vermittelt bisher.

00:35:47: mit dem Blick auf die Zeit und was so unsere üblichen Podcast-Folgen sind würde ich mal ein bisschen zum Ende kommen und würde dich da jetzt vielleicht bitten wenn du jetzt so zusammenfassen müsstest die drei großen Hebeln die du siehst die drei wichtigsten Für jeden hast du einen Satz, welcher wären die?

00:36:07: Der wichtigste Faktor ist die Arbeitsvorbereitung.

00:36:10: Wenn die Arbeits- Vorbereitung die Prozesse gut im Griff hat dann läuft auch zur Laden.

00:36:17: Dann kann ich sehr gut optimieren mit einem guten Gehänge und das greift dann in die Arbeitsvoreberatung ein.

00:36:25: Das zieht sich alles durch Und wenn ich das alles mit einem hohen Durchsatz und wenig Nacharbeit realisieren kann Durchseits und wenn ich das richtig kalkuliert habe, dann bleibt auch was hängen.

00:36:39: Dann hab' ich Profit.

00:36:41: Wunderbar!

00:36:41: Ich danke dir vielmals für das ganz spannende Gespräch.

00:36:45: Ich bin mir sicher der ein oder andere, der uns jetzt zuhört wird gleich mal anfangen in seine Halle zu laufen und zu gucken wie die Haken da so aussehen oder die Gehänge und vielleicht doch auf die Kalkulation Genau, auch vielen Dank fürs zuhören und eure Zuhörer.

00:36:59: Wie das so üblich ist bei Podcasts?

00:37:01: Man kann die abonnieren man kann da Glocken setzen, man kann Sternchen setzen je nachdem wo sie uns hören ob es bei Spotify oder Apple oder sonstwo ist.

00:37:08: Da freuen wir uns immer drüber!

00:37:10: Und auch diesen Podcast werden wir natürlich ein bisschen verschriftlichen und machen dann bestimmt noch mal ein kleines Interview für die Beste Lackieren raus.

00:37:16: also wer nicht hören will gut der ist jetzt nicht mehr dabei der kann's auch lesen.

00:37:21: Also folgen Sie uns, abonnieren Sie uns bleiben Sie uns gewogen und hier Matthias vielen dank dass du da warst.

00:37:27: Ja, danke Jan.

00:37:27: Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon aufs nächste Mal!

00:37:31: Tschüss!

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